Moin Norbert,
Moin alle anderen,
so eine Frage ist mir noch nicht über den Weg gelaufen...
Warte es ab – es wird noch kurioser.
Erdsauna und Buddeln – kann ich leider nicht - ich habe keinen Garten, in dem ich buddeln könnte.
Hier ist alles zubetoniert.
Also war meine Überlegung die Sauna auf „Stelzen“ zu bauen und neben die Tür zu stellen.
Wenn sie im Weg steht, kann ich sie „einfach wegstellen“.
Durch die geringe Bauhöhe und das somit geringere Gewicht kann man sie besser bewegen
und die Angriffsfläche für Wind und Sturm sind geringer.
Außerdem können z.B. die Fahrräder regensicher darunter stehen.
Dann wäre noch das Thema mit dem eingelassenen Ofen.... Wenn er nun aber die Steine Ebenerdig hat, hast Du wiederum das Problem, dass Die Sauna nicht 40 Grad am Boden hat, sonder bereits um die 70.
Was in diesem Fall ja den Vorteil hätte, dass ich eine Temperaturschichtung wie in einer „normalen“ Sauna bekommen würde – sprich 60-70 Grad am Po und 90 Grad an den Ohren (bin Sitzsaunierer).
Problem ist, wie du schon sagst, die Entlüftung.
Hier liest man z.B.
„Entlüftungsöffnung: Anordnung ca. 80 cm unter der Decke an der dem Ofen gegenüberliegenden Wand“ (Zitat: http://www.bauherr.de/schwimmbad_sauna/sauna.htm)
Ist die Entlüftungen nicht zum großen Teil vom Querschnitt der Öffnung abhängig?
Wenn ich mich recht entsinne, ist ein 6facher Luftmassenaustausch pro Stunde anzustreben?
Komme ich gleich zum nächsten Problem – der Leichtbau.
Ich dachte an eine Ständerkonstruktion, die von innen und von außen mit dünnen Nut und Feder-Brettern belegt und in der Mitte isoliert ist.
Auf eine Dampfsperre kann ich bei einer Außensauna ja verzichten – oder?
Wenn ich schon keine Dampfsperre habe, kann ich ja eigentlich auch auf die Hinterlüftung der inneren Saunaverkleidung verzichten . Die Luftfeuchtigkeit kann ja durch die Glas/Mineralwolle nach außen weg, vorausgesetzt die äußere Holzschicht ist wasserdurchlässig, also nicht lackiert. (Höchstens von außen geölt oder lasiert)
Stimmt diese Überlegung?
Gruß und danke
Christopher